Manuela Evers - Die Magie des schwarzen Drachen 01. Die Nacht von Synntaine

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Erscheinungsdatum: 7. August 2013
Einband: E-Book
2,99€
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"Von einem Moment auf den nächsten wird Mara aus ihrer vertrauten Umgebung gerissen. Sie findet sich in einer vollkommen fremden Welt wieder und muss hier erfahren, wer sie wirklich ist ? und was das Schicksal für sie bereit hält.
Mara muss nicht nur gegen einen mächtigen Magier, sondern auch gegen einen entfesselten Drachen in die Schlacht ziehen und dabei ihre eigenen Kräfte kontrollieren lernen. Aber ist sie ihrer neuen Aufgabe wirklich gewachsen?"

Ein großer Dank geht auch an dieser Stelle an dieAutorin Manuela Evers, die mir "Die Nacht von Synntaine" als e-Book zur Verfügung gestellt hat.

Mara hat ein völlig gewöhnliches Leben. Doch von einem Tag auf den nächsten wird all das, woran sie einst geglaubt hat aus den Angeln gerissen. Die Autorin schafft es den Leser von der ersten Seite an in die Geschichte zu entführen und hält ihn auch dort fest: mit einem schönen, leichten Schreibstil und spannenden Szenen. Leider konnte Mara mich einfach nicht mitreißend. Bis zum "Ende" wurde sie mir einfach nicht sympathisch, weshalb mich auch die Szenen, in denen sie die handelnde Person war nicht mitreißen konnte.

Anders war das bei den Szenen, die aus Bailoths und später aus Slaithans Sicht geschrieben waren. Dieses Setting und die Handlungen hatten ihren ganz eigenen Sog, einfach auch aus dem Grund, weil diese beiden Charaktere viel deutlicher charakterisiert und plastischer waren. Bailoth ist ein sehr eindrucksvoller Charakter, den ich mir sofort unheimlich gut vorstellen konnte und Slaithan war mir vom ersten Moment an sehr sympathisch. Die Szenen mit den beiden habe ich sehr genossen.

Leider haben wir auch bei diesem "Buch" die unheimlich beliebte Marketingstrategie des "Wir teilen einfach mal drauf los, damit es so oft wie möglich verkauft werden kann", um es ganz krass zu sagen. Ich habe mich schon in mehr als einer Rezension darüber ausgelassen, deshalb halte ich es an dieser Stelle kurz. Die Strategie scheint gut zu klappen, wenn die Folgebände lieferbar sind und man nicht erst Monate warten muss bis der Rest der Geschichte erscheint. Bis dahin hat der Autor aber viele seiner Leser auf der Strecke verloren. Wie man schon merken kann: ich unterstütze diese Strategie nicht, da ich der Meinung bin, dass der Leser zumindest den ein oder anderen abgeschlossenen roten Faden verdient hat. So gibt es keinen vernünftigen Spannungsbogen, den jede Geschichte braucht. Denn auch der Auftakt einer Reihe braucht einen abgeschlossenen Sub-Plot!

Trotz dessen, dass mir die Szenen um Bailoth und Slaithan unheimlich gut gefallen haben, kann ich deshalb nur folgende Wertung verteilen:

Gesamt:











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