[Lesemonat] September

02:07 Katharina Erfling 0 Comments

Gelesene Bücher: 6

Ela van de Maan - Schwur der Vergangenheit *~+~* 4/5
 Marion Charles - Ich war ein Glückskind 5/5
Cynthia J. Omololu - Für immer die Liebe 3/5
Sabrina Tophoven - So lange bin ich vogelfrei 3/5
John Green - Margos Spuren 3/5
Jonathan Crown - Sirius 5/5







erschienen bei: Bookshouse
Erscheinung: 15. August 2014
Einband: eBook
3,99€








Jede Nacht quält Melanie der gleiche schwermütige Traum aus einer längst vergangenen Zeit - ihr geliebter Ritter reitet mit wehenden Fahnen seiner nächsten Schlacht entgegen und lässt sie hoffnungslos auf ihrer Burg zurück.
Als sie im New York des 21. Jahrhunderts völlig überraschend genau diesem attraktiven Mann gegenübersteht, setzt sie alles daran, das Rätsel ihrer Träume zu lösen. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt ...

Ein tolle Buch, das mir dankenswerterweise zur Verfügung gestellt wurde. Die Charaktere sind sofort sympathisch, auch wenn Melanie mir stellenweise etwas naiv vorkam. Auch Alexandre hat mich mit seiner direkten Art gleich in den Bann gezogen und mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Eine spannende Handlung, die mich an den Seiten festgehalten hat. Leider kam das Ende ein wenig aprupt, da hätte ich mir mehr gewünscht.

Insgesamt:






erschienen bei: cbj
Erscheinung: 30. September 2013
Einband: Taschenbuch
9,99€
ISBN: 9783570402221




Es ist der 4. Juli 1939, als die 11-jährige Marion Charles mit dem Kindertransport nach London flieht. Sie ist Jüdin, und die Ausreise aus ihrem geliebten Berlin rettet ihr das Leben. Die Trennung von ihrer Familie, die fremde Spache, das neue Land – all das macht Marion traurig, aber sie sieht es auch als großes Abenteuer. Fortan wächst sie bei verschiedenen Pflegefamilien auf, fasst Fuß in England, heiratet und bekommt eine Tochter. Viele Jahre später kehrt sie nach Deutschland zurück. Sie hatte Glück, davon ist sie fest überzeugt. Jetzt erzählt Marion Charles von ihrem ereignisreichen Leben.

Eigentlich bin ich gar nicht so der Biografien-Typ. Gut, dass ich das Buch trotzdem in die Hand genommen und ihm eine Chance gegeben habe. Marion Charles erzählt hier auf bewegende Weise ihre Geschichte, ihren Schwierigkeiten in der neuen Heimat, immer mit der Angst um ihre Eltern im Rücken. Eine emotionale Geschichte, die den Finger, wie viele andere dieser Art, nicht so stark auf das Naziregime und den Krieg legt, sondern viel mehr die Schicksale der einzelnen Personen aufzeigt. Eine Geschichte, die nachdenklich macht.

Insgesamt:





erschienen bei: Dressler
Erscheinung: 30. September 2013
Einband: Hardcover
18,95€
ISBN: 9783570402221




Kann die Liebe dein Schicksal besiegen? Seit Cole weiß, dass sie ein Mensch ist, der sich an seine früheren Leben erinnert, hat sich einfach alles verändert. Sie ist zum ersten Mal in ihrem Leben verliebt. Griffon macht sie überglücklich und sie möchte nie wieder ohne ihn sein. Doch dann drängt sich der charismatische Drew in Coles Leben. Plötzlich weiß Cole nur noch eines: dass sie nichts mehr weiß! Sie liebt Griffon doch, oder? Warum bloß übt Drew dann so eine Anziehung auf sie aus? Ist er vielleicht ihr Schicksal?

Ich habe den ersten Band völlig gefeiert. Für immer die Liebe konnte mich aber leider gar nicht so mitreißen, wie der erste. Ich kann gar nicht mal so richtig sagen, woran das gelegen hat. Vielleicht, weil ich jede Andeutung von Dreiecksgeschichte einfach nicht ab kann. Die Charaktere waren mir nicht mehr ganz so sympathisch. Griffon, den ich immer für einen Kämpfer gehalten habe, zog sich viel zu schnell zurück. Drew kämpfte, hat mich aber von Anfang an nur genervt. Die Handlung wurde zwar spannender, aber wirkliche Überraschungen gab es nicht. Ein solider Abschluss, der mich aber nicht ganz vom Hocker gerissen hat.


Insgesamt:







erschienen bei: Arena
Erscheinung: Juli 2010
Einband: Broschiert
6,99€
ISBN: 9783401065502







Mit elf Jahren bricht Sabrina aus dem Kinderheim aus und macht sich auf den Weg nach Köln. Sie landet auf der Domplatte, wo sie zum ersten Mal Geborgenheit und Schutz erfährt, aber auch Gewalt und Aggression, Drogenkonsum und Missbrauch kennenlernt. Auf einzigartige Weise dokumentiert Sabrina ihren täglichen Kampf ums Überleben – und für das Recht auf Selbstbestimmtheit und Akzeptanz.

 Eine berührende Geschichte, die zum nachdenken anregen kann. Der Schreibstil war aber absolut nicht mein Fall - sehr sehr gewollt einfach und manchmal fast schon überzogen simpel. Dieser Stil ließ durch seine einfache Hauptsatz-Nebensatzstruktur auch kaum Emotionen oder Gefühle zu, weshalb Topi mir bis zum Ende nie richtig sympathisch wurde.

Insgesamt:






erschienen bei: dtv
Erscheinung: 1. November 2011
Einband: Taschenbuch
9,95€
ISBN: 9783423624992






Solange Quentin denken kann, ist Margo für ihn das begehrenswerteste Mädchen überhaupt. Doch je näher er ihr kommt, desto rätselhafter und unerreichbarer wird sie. Und dann steht Margo eines Nachts plötzlich vor seinem Fenster und bittet ihn um Hilfe: Er soll sie auf ihrem persönlichen Rachefeldzug begleiten und Freunden, die sie enttäuscht haben, einen Denkzettel verpassen. Quentin macht mit. Für eine Nacht wirft er alle Ängste über Bord. Doch am nächsten Morgen ist Margo verschwunden. Quentin sucht sie verzweifelt und findet Spuren, die ganz bewusst gestreut wurden. Um Margo zu finden, taucht er ein in ihr Universum und folgt ihr quer durch die USA. Es ist eine Reise zu einer Frau, die viel mehr ist, als er sich je erträumt hat, und zugleich ganz anders, als er je hat wahrhaben wollen.

Margo ist verschwunden - und Quentin versucht sie zu suchen. Dieser detektivische Hauptstrang ist die Stärke des Romans. Es ist spannend Quentins Gedankengängen zu folgen und dem Geheimnis auf die Schliche zu kommen. Schwächer waren leider die Nebenstränge und auch die Charaktere konnten nicht völlig bei mir punkten. Auch das Ende war nach der achterbahartigen Handlung wenig befriedigend.

Insgesamt:





erschienen bei: Kiepenheuer & Witsch
Erscheinung: 14. August 2014
Einband: Hardcover
18,99€
ISBN: 9783462046786




Dies sind die Abenteuer des kleinen Foxterriers Sirius, geboren 1938 in Berlin, aufgewachsen im Haushalt der jüdischen Familie Liliencron. Er hat das düsterste Kapitel der deutschen Geschichte hautnah erlebt – angefangen bei den November-Pogromen bis hin zum Ende des Zweiten Weltkriegs – sowie zwischenzeitlich die Flucht ins Exil nach Hollywood. Sirius nimmt sein Schicksal mit der melancholischen Heiterkeit, die nur dem klugen Foxterrier zu eigen ist. Das Leben eilt ihm dabei zu Hilfe: Es stürzt ihn in alle möglichen Katastrophen, aber es überrascht auch mit verblüffenden Wendungen ins Kuriose. Wie kommt es, dass aus dem kleinen Hund ein großer Held wird? Es geschehen eben noch Zeichen und Wunder. Der Roman ist eine abenteuerliche Zeitreise. Unterwegs treibt sich Sirius in der Weltgeschichte herum und trifft jede Menge Leute: JohnWayne, Mies van der Rohe, Marlene Dietrich, Joseph Goebbels, Professor Sauerbruch, Winston Churchill, Hermann Göring, Billy Wilder, Cary Grant und viele, viele andere. So wird er, zum Beispiel, Adolf Hitlers Trauzeuge, kurz bevor dieser mit Eva Braun in den Freitod geht und das Dritte Reich zusammenbricht.

Bei diesem Buch habe ich nichts erwartet und so viel bekommen. Durch die kurzen, fast schon episodenartigen Abschnitte, ist Sirius ein Buch, das man nebenbei lesen kann. Die Handlung hat aber kaum etwas mit einem seichten Romänchen zu tun. Es ist eine Geschichte, die mitreißt, eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt, die Geschehnisse aus einer ganz anderen Sichtweise erzählt: durch die Augen von Sirius.

Insgesamt:

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