Anna Seidl - Es wird keine Helden geben

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erschienen bei: Oetinger
Erscheinung: 20. Januar 2014
Einband: Hardcover
14,95€
ISBN: 9783789147463





"Berührend, fesselnd, unfassbar: Wenn nichts mehr ist, wie es war. Kurz, nachdem es zur Pause geläutet hat, hört Miriam einen Schuss. Zunächst versteht niemand, was eigentlich passiert ist, aber dann herrschen Chaos und nackte Angst. Matias, ein Schüler aus ihrer Parallelklasse, schießt um sich. Auch Miriams Freund Tobi wird tödlich getroffen. Miriam überlebt - aber sie fragt sich, ob das Leben ohne Tobi und mit den ständig wiederkehrenden Albträumen überhaupt noch einen Sinn hat. Waren sie und ihre Mitschüler Schuld an der Katastrophe? Das großartige Debüt von Anna Seidl, die erst 16 Jahre alt war, als sie diese aufwühlende Geschichte geschrieben hat: eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen eines Amoklaufs für die Überlebenden, mit Schuld und Trauer, schonungslos erzählt."

Ein Buch, das ich ohne große Erwartungen in die Hand genommen habe, das mich dann aber doch nicht mehr los gelassen hat. Die bemerkenswerte Geschichte einer sechszehnjährigen Schülerin, die mit diesem Buch versucht den Amoklauf zu verarbeiten, den sie selbst miterleben musste. Ich könnte aus diesem Buch gar kein Zitat auswählen: das ganze Buch ist ein einziges Zitat. Auch wenn der Schreibstil handwerklich gesehen nicht immer der Beste ist schafft er es unglaublich viel an Emotionen und Gefühlen zu vermitteln. Es ist ein einfacher Stil, der trotzdem so viel aussagt.

Es ist eine Geschichte über einen Amoklauf, aber auch eine Geschichte über das Leben danach, über die Frage nach dem Warum, nach dem Leben und Sterben, ein hoch philosophisches Werk, das sich nicht zu verstecken braucht.

Ich möchte gar nicht zu viel sagen, ich denke meine Bewertung spricht für sich selbst. Lest es selbst, ihr werdet es nicht bereuen!

Insgesamt:

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